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Feuerwehr

Mit 28 gut ausgebildeten Kameraden steht Ihnen die Nehmser Feuerwehr an 365 Tagen im Jahr für Hilfeleistungen, Notfälle und Feuer zur Verfügung.

Durch ständige Weiterbildung und laufende Übungen sind die Kameraden auf dem neuesten Stand und sofort einsatzbereit. Zur allgemeinen Ausrüstung der Wehr gehören nicht nur die zur Kommunikation erforderlichen Funkgeräte 1 x zur Einsatzleitstelle und div. Handfunkgeräte für den Einsatz, sondern auch eine Steckleiter zur Rettung bis zur 2. Geschosshöhe und eine Krankentrage.

Selbstverständlich werden die Kameraden regelmäßig in 1. Hilfe ausgebildet. Zur technischen Hilfe ist das Fahrzeug ausgerüstet mit:
· Tragbarem Stromerzeuger
· Einem Scheinwerfersatz (2 x 1000 W) auf Stativ
· Durchlaufdichtkissen in verschiedenen Größen, um Rohre, Zuläufe – Abläufe zu verschließen (z.B. bei Hochwasser, Gülle- oder Ölunfall)

Die Werkzeuge, Äxte, Sägen und Brechstangen, sind auch an Bord. Für die Hauptaufgabe der Feuerwehr, die Brandbekämpfung, ist das Fahrzeug ausgerüstet:
· mit einer Vorbaupumpe
· und einer Tragkraftspritze
· 540 m B – Schläuche
· 135 m C – Schläuche
· und div. T – Reduzierstücken und Stahlrohren

Mit diesem Schlauchmaterial ist die Wehr in der Lage, von der nächst gelegenen Wasserstelle, Löschwasser zu jedem Gebäude der Gemeinde zu fördern. Da heute in den Gebäuden Kunstoffe, Farben, Dünger usw. verarbeitet bzw. gelagert werden, ist eine Brandbekämpfung vor Ort größtenteils nur unter Atemschutz möglich. Diese Ausrüstung befindet sich auch im Fahrzeug. Die Wehr hat 8 Atemschutzträger, die laufend üben und ärztlich untersucht werden. Des weiteren befinden sich eine Schaumausrüstung (für Ölbrände) und ein Pulverlöscher an Bord. Als Highlight hat die Wehr einen Anhänger, worauf ein HDL (Hochdrucklöschgerät) mit einem 300 l Wassertank und 100 m Schlauch montiert sind. Das HDL ist eine besondere Ausrüstung der Wehr. Dieses Gerät erzeugt einen Wassernebel, der die Sauerstoffzufuhr zum Feuer unterbricht und dadurch löscht. Es wird als erste Maßnahme (schnell Löschmittel vor Ort) bei Zimmerbränden eingesetzt. Der große Vorteil dieses Gerätes ist der geringe Wassereinsatz und der damit verbundene minimierte Wasserschaden. Für unseren ländlichen Bereich ist dieses Gerät besonders gut geeignet, weil es mit einem Schlepper bei Maschinenbränden (Trecker, Pressen, Mähdrescher) schnell zur Brandstelle zu befördern ist. Es hat sich auch bei Flächenbränden bewährt. Die Gemeinde investiert mehr als 200.000 Euro in einen Anbau an das Feuerwehrhaus, um die Sicherheitsstandards der Feuerwehr–Unfallkasse zu erfüllen und um den gefahrlosen Einsatz der Feuerwehrkameraden zu gewährleisten, sowie die Funktionsfähigkeit der Geräte zu garantieren. Zu den geforderten Maßnahmen gehören:
· Einstellen des einsatzbereiten Löschfahrzeugs mit Anhänger (kein Rückwärtsfahren)
· Abgasabsauganlage
· Stiefelwaschplatz
· sep. Raum für Einsatzkleidung und Umziehmöglichkeit
· Lagerraum für Ölbinder und div. Hilfsmittel

Gemeindewehrführer:
Dirk Osterholz
Segeberger Straße 5
23813 Nehms
Tel. (0 45 55) 9 48

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